Die Liebe hat ihre ganz eigene Sprache. Hier werden die wichtigsten Begriffe rund um's Flirten, Daten und Lieben vorgestellt und erläutert. So können Kommunikationsprobleme mit Sicherheit nicht zum Stolperstein werden.
Liebeslexikon: “A” wie Affäre
Die hohe Kunst des Flirtens hat viele Gesichter. Um etwas Klarheit in den Begriffsdschungel dieses scheinbar grenzenlosen Themengebietes zu bringen, entsteht an dieser Stelle Stück für Stück ein Flirt-Lexikon. Und wo fängt man da an? Am besten am Anfang!
Affäre: Beziehung, die eher auf körperlicher und sexueller Anziehungskraft als auf seelischer Verbundenheit beruht. Affären zeichnen sich meist durch ihre zeitlich begrenzte Dauer aus. Wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Affäre ist, dass die Involvierten ähnliche Erwartungen haben und die Grenzen klar abgesteckt sind.
Attraktivität: Anziehungskraft zwischen zwei (oder mehreren) Personen. Je größer die Anziehungskraft zwischen den Beteiligten ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass aus einem Flirt mehr werden kann – vielleicht sogar die große Liebe.
Augen: Das A und O beim Flirten. Oft werden die Augen auch als “Fenster zur Seele” bezeichnet. Vermutlich jeder kennt das Gefühl, sich in den Augen des Gegenübers zu verlieren. Flirten beginnt meistens über die Herstellung von Augenkontakt. Also: Augen auf beim Flirten.
Liebeslexikon: “B” wie Blinddate
Blinddate: Unter einem Blinddate versteht man ein Treffen zwischen zwei Personen, die Interesse haben sich kennenzulernen, ohne dass sie sich vorher jemals getroffen haben. Beide lassen sich also praktisch “blind” – ohne Vorkenntnisse und ohne eine Vorahnung, wie der jeweils andere wohl aussehen mag – auf ein Date ein.
Beziehung: Sofern das Blind Date auf fruchtbaren Boden stößt oder ein passender Partner auf eine andere Art gefunden wurde, stehen die Zeichen auf Beziehung. Sein Leben mit einem anderen Menschen auf einer Basis von Liebe, Vertrauen und Treue zu teilen, stellt für viele eines der erstrebenswertesten Ziele im Leben dar.
Baggern: Umgangssprachlicher Begriff für “aggressives” Flirten.
Liebeslexikon: “C” wie Cybersex
Cybersex: Form der Sexualität, die mit Hilfe eines Computers in Kombination mit dem Internet ausgelebt wird. Beim Cybersex reicht die Spannweite vom Betrachten erotischer Bilder, über sexuell anzügliche Chats bis hin zum Austausch von E-Mails. Man steht seinem sexuellen Partner also niemals von Angesicht zu Angesicht gegenüber.
Chat: Art der Kommunikation auf elektronischem Weg, meist über das Internet. Während anfänglich in Chats nur Nachrichten in reiner Textform ausgetauscht werden konnten, kann inzwischen auch auf Symbole wie beispielsweise Smileys oder sogar auf Video- oder Audiospuren zurückgegriffen werden. Chatten gehört zu den wichtigsten Elementen des Online-Flirts.
Liebeslexikon: “D” wie Date
Date: Aus dem Englischen entliehener Begriff, der mehrere Bedeutungen besitzt. Zum einen beschreibt Date das Treffen/die Verabredung mit einer Person, die durchaus Potential für eine über Freundschaft hinausgehende Beziehung bietet, zum anderen kann der Begriff auch auf die Person verwendet werden, mit der die Verabredung geplant ist.
Distanz: Am Anfang eines Flirts/Beziehung ist dieser Begriff noch nicht elementar, dennoch sollte man seine Bedeutung nicht unterschätzen. Wichtig ist es dem Partner Freiräume zu lassen und ihn/sie nicht mit der eigenen Liebe zu erdrücken. Auch am Ende einer Beziehung spielt Distanz eine wichtige Rolle. Natürlich ist es im Bereich des Möglichen auch nach dem Liebesaus noch befreundet zu sein, allerdings sollte man vorher genug Distanz zum Geschehenen geschaffen haben, um ohne Altlasten in ein neues Kapitel zu starten.
Liebeslexikon: “E” wie Erotik
Erotik: Was unterscheidet eine wirklich gute Freundschaft von einer richtigen Beziehung? Natürlich: Die Erotik. Aber auch im Flirt-Alltag eines Singles spielen die gegenseitige Anziehungskraft und der Austausch von Liebe und Zärtlichkeit eine wichtige Rolle.
Ex-Freunde: Für viele sicher ein rotes Tuch: Die Beziehung ist vorbei, es hat sich ausgeknistert und der vorher so geliebte Mensch ist plötzlich nicht mehr da und an die Stelle, wo sonst die Liebe wohnte, ist eine betäubende Leere getreten. Nimm’ Dir Zeit zum Trauern, aber vergehe nicht darin, denn: Jedes Ende ist automatisch ein neuer Anfang!
Liebeslexikon: “F” wie Flirt
Flirt: Interaktion mit einem anderen Menschen, meist vom anderen Geschlecht, in der erotisches Interesse signalisiert wird. Personen, die miteinander flirten, verfolgen dabei ganz unterschiedliche Interessen: Von der einfachen Unterhaltung, zum One-Night-Stand bis hin zur Suche nach einer festen Beziehung. Ein Flirt zeichnet sich durch seine Leichtigkeit und seine spielerische Form aus.
Fremdgehen: In längeren Beziehungen oder in der Ehe kann es vorkommen, dass die Erotik auf der Strecke bleibt und dadurch einer oder beide Partner sexuell frustrieren. Im schlechtesten Fall wird diese Situation mit einem Seitensprung zur Erfüllung der eigenen Bedürfnisse und zur Stärkung des Egos kompensiert. Fremdgehen bedeutet einen starken Vertrauensbruch und markiert in vielen Fällen das Ende einer Beziehung.
Liebeslexikon "G" wie Gänsehaut
Gänsehaut: Die Gänsehaut als körperliche Reaktion, bei der sich vor allem an Armen und Beinen die Körperbehaarung aufrichtet und die Hautoberfläche mit kleinen Erhebungen reagiert, kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. So wie sie von negativen Empfindungen wie Angst oder einer Reaktion auf Kälte ausgelöst werden kann, ist auch freudige Erregung ein möglicher Auslöser der Gänsehaut.
Gentleman: Englischer Begriff, der einen Kavalier oder Ehrenmann beschreibt. Ein Gentleman zeichnet sich durch gute Manieren, Höflichkeit und Aufmerksamkeit seinem Gegenüber aus. Heutzutage heisst es teilweise, dass ein Gentleman nicht mehr der Zeit entspricht. Das bedeutet allerdings nicht, dass gute Manieren, Höflichkeit und Aufmerksamkeit kein guter Weg sind, um eine Frau zu beeindrucken und zu erobern.
Liebeslexikon: "H" wie Handy
Handy: Mobiles Telefon, das vom Zeitpunkt seiner Erfindung bis heute immer mehr an Größe und Gewicht verloren hat. Das Handy stellt in der heutigen Flirtlandschaft eines der wichtigsten Instrumente dar. Der Austausch von Telefonnummern und die Kommunikation zu Beginn und auch während eines Flirts, beispielsweise in Form von Kurznachrichten, haben das Kennenlernen eines potentiellen Partners um ein Vielfaches vereinfacht.
Humor: Wer das Leben humorvoll und nicht zu ernst nimmt, hat es leichter. Das trifft auch aufs Flirten zu. Oft bricht angebrachter Humor, wie beispielsweise ein lockerer Spruch, das erste Eis beim Kennenlernen und öffnet das Tor zu einem netten Gespräch. Natürlich ist auch hier das richtige Maß angebracht, denn die Grenze zwischen humorvoll und albern ist dünn - aber wichtig.
Liebeslexikon: “I” wie Intimrasur
Imponierverhalten: Sowohl in der Tierwelt als auch unter uns Menschen ist das Imponierverhalten von Männchen beziehungsweise Männern wichtiger Bestandteil im Werben um das andere Geschlecht. Männer neigen dazu, neben einer selbstbewussten Körperhaltung, die Kraft ausstrahlt, vor allem mit prestigeträchtigen Statussymbolen oder besonderen Leistungen zu protzen. Inwiefern diese Strategie heutzutage noch erfolgversprechend ist, hängt vor allem von der zu beeindruckenden Frau und ihrer Einstellung ab.
Internetflirt: Mit dem Fortschritt der modernen Technik haben sich auch die Möglichkeiten des Flirtens weiterentwickelt. Während in früheren Zeiten das Kennenlernen von potentiellen Flirtpartnern nur von Angesicht zu Angesicht möglich war, ist durch die Vernetzung der Computer weltweit das Internet und damit eine Flirtlokation entstanden, in der auch die virtuelle Ännäherung in Form von Chats, E-Mails oder Flirtportalen (wie Single.de) möglich ist. Dadurch haben beispielsweise auch diejenigen die Möglichkeit einen Partner zu finden, die in Alltagssituationen davor zurückschrecken den ersten Schritt zu machen.
Intimrasur: Nach einer Studie von Dr. Elmar Brähler, Psychologieprofessor an der Uni Leipzig, entfernen sich 88 Prozent der jungen Frauen und 67 Prozent der Männer die Haare im Intimbereich. Man kann also sagen, dass glatt und haarlos durchaus angesagt ist. Außerdem kann die Intimrasur beispielsweise auch wunderbar als Teil des Vorspiels eingesetzt werden.
Liebeslexikon: “J” wie Jungfrau
Jungfrau: Ursprünglich steht der Begriff “Jungfrau” für eine junge, unverheiratete Frau, die aufgrund christlicher Werte auch noch keinerlei Erfahrungen in sexueller Hinsicht gesammelt haben sollte. Heute werden als “Jungfrauen” sowohl Frauen als auch Männer bezeichnet, die noch nie in ihrem Leben Sex hatten.
Jealousy: Der englische Begriff “jealousy” bedeutet ins Deutsche übersetzt Eifersucht und beschreibt damit eine Emotion, die Grundlage für jede Beziehung ist. Eifersucht ist ein Zeichen dafür, dass der oder die Betroffene tiefe Gefühle für seinen oder ihren Partner empfindet und sich Sorgen macht sie oder ihn zu verlieren. Äußerst wichtig ist in Bezug auf Eifersucht das richtige Maß zu finden: Zu wenig Eifersucht vermittelt dem Partner häufig das Gefühl nicht mehr geliebt und begehrt zu werden. Zu viel Eifersucht kann dagegen als äußerst beengend und unangenehm wahrgenommen werden.
Jagdtrieb: Dass Männer auszogen um nach Beute zu jagen und somit das Überleben des eigenen Stammes zu sichern, ist eigentlich ein Relikt aus der Steinzeit. Aber auch in der Moderne haben Männer ihren Jagdtrieb nicht verloren: Besonders beim Werben ums andere Geschlecht (Flirten) kommt dieser urzeitliche Instinkt zum Tragen. Laut einer Umfrage von elitepartner.de interessieren sich demnach 60 Prozent der Männer eher für Frauen, um die sie erst kämpfen müssen. Die Hälfte der befragten Frauen gab dagegen an, sich beim Kennenlernen absichtlich rar zu machen, damit der Mann sich mehr Mühe geben muss.
Liebeslexikon: “K” wie Körpersprache
Körpersprache: In einem Gespräch werden ganze 55% der enthaltenen Informationen über Körpersprache, bestehend aus Mimik und Gestik, vermittelt. Dementsprechend gelten auch beim Flirten – neben einem interessanten Inhalt, einer angenehmen Stimme und einem geeigneten Tonfall – vor allem die richtige Haltung und der Ausdruck im Gesicht als wichtige Faktoren für einen glücklichen Ausgang. Verschränkte Arme vor der Brust, das Meiden von Blickkontakt und eine schlaffe, desinteressierte Körperhaltung sind dabei wenig erfolgversprechend, während ein dauerhafter Blickkontakt und ein charmantes Lächeln die Chancen, bei Ihrem Flirtpartner zu landen, immens erhöhen.
Komplimente: Natürlich darf auch die verbale Bekundung von Zuneigung nicht unterschätzt werden. Das eine oder andere passende Kompliment an der richtigen Stelle, kann schnell das Eis brechen und verdeutlichen, worauf Sie hinaus möchten. Vermeiden Sie dabei aber bitte gekünstelte oder stereotype Komplimente wie “Deine Augen leuchten wie der Himmel über…” und beziehen Sie sich lieber auf eine Eigenschaft, die Ihren Flirtpartner für Sie attraktiv macht. Bedenken Sie, dass nicht nur optische Eigenschaften, sondern auch der Charakter oder beispielsweise ein anregender Geruch Komplimentpotential besitzen.
Kuss: Die ersten Dates sind vorbei, man hat sich besser kennengelernt und dabei festgestellt, dass man sich wirklich gerne mag. Ein vielsagender Blick tief in die Augen des Gegenüber und die Zeit für den ersten Kuss ist gekommen. Doch wie sieht er eigentlich aus, der perfekte Kuss? Ein allgemeingültiges Rezept gibt es auch in dieser Paradedisziplin des Flirtens nicht unbedingt. Wenn es funkt und zwei Menschen zusammenpassen, klappt das Küssen im Grunde genommen von ganz alleine. Zunächst solltest du aber vorsichtig vorgehen und mit deiner Zunge nicht unbedingt die Region um die Mandeln deines Gegenübers erkunden. Mit der Zeit wirst du herausfinden, was deinem Partner gefällt und umgekehrt. Kopf aus und losprobiert lautet die Divise!
Liebeslexikon: “L” wie Leidenschaft
Leidenschaft: Neben Sympathie, Interesse am Gegenüber und einer flüssigen, anregenden Kommunikation ist vor allem die Leidenschaft ein entscheidender Faktor für einen aufregenden Flirt. Hier steht die gegenseitige körperliche Anziehung im Vordergrund, die sich in Berührungen, hingebungsvollen Küssen und später auch Sex äußert. Leidenschaft macht den Unterschied zwischen einer freundschaftlichen und einer erotischen Beziehung. Auf Dauer sind sie und ihre Auslebung entscheidende Aspekte, die über Gelingen oder Scheitern einer Beziehung entscheiden.
Liebeskummer: Wo Licht ist, ist immer auch Schatten und so gibt es neben dem Hochgefühl der Verliebtheit natürlich auch das negative Pendant, das sich bei zurückgewiesenen Annäherungsversuchen oder dem Ende einer Beziehung einstellt: Liebeskummer. Der von Liebeskummer Betroffene neigt dazu, sich zurückzuziehen und in sehnsüchtigen Gedanken an die geliebte Person zu vergehen. Dadurch werden in den meisten Fällen auch andere Bereiche des täglichen Lebens wie das Studium oder die Arbeit negativ beeinflusst. In der Regel verschwindet Liebeskummer im Laufe der Zeit wieder – spätestens dann, wenn eine neue Liebe in Aussicht ist. Manchmal kann sich daraus allerdings auch eine ernstzunehmende Krankheit entwickeln, die ein normales Leben unmöglich macht. In einer solchen Situation ist es sinnvoll die Hilfe eines Arztes/Psychologen in Anspruch zu nehmen.
Lächeln: Ein schönes, ansteckendes Lächeln ist die halbe Miete für einen erfolgreichen Flirt. In den meisten Fällen drückt Lächeln Freude und Wohlbefinden aus, manchmal kann es aber auch ein Zeichen für Unsicherheit sein. Gerade zu Beginn eines Flirts kann ein charmantes Lächeln schnell das Eis brechen, Sympathie wecken und die Weichen für den weiteren Verlauf des Abends stellen.
Liebeslexikon: “M” wie Moral
Make-up: Für so ziemlich jede Frau gehört Schminken, sowohl als allmorgendliches Ritual als auch als Vorbereitung für eine rauschende Partynacht, zu den ganz elementaren Dingen. Ob Lippenstift, Mascara, Lidschatten, Puder, Rouge oder Kalial – die Möglichkeiten das eigene Erscheinungsbild vorteilhaft in Szene zu setzen sind zahlreich. Aber Vorsicht: Auch in Bezug auf Make-up ist es nicht empfehlenswert zu übertreiben! Die Tendenz zur Natürlichkeit kommt in den meisten Fällen am besten an und bewahrt vor Überraschungen, wenn ihr eurem Flirt dann doch einmal ungeschminkt gegenübersteht.
Matching: Die Entwicklung des Internets hat auch in Bezug aufs Flirten viele neue Möglichkeiten geschaffen. Viele Single-Webseiten bieten die Möglichkeit einen passenden Partner über das sogenannte Matching-Prinzip zu finden, bei dem mit Hilfe von Algorithmen Merkmale und Wunschvorstellungen der verschiedenen angemeldeten Singles miteinander verglichen werden. Je größer die Übereinstimmungen sind, desto erfolgversprechender werden die Flirtchancen eingeschätzt. Wer Liebe nicht von mathematischen Algorithmen abhängig machen möchte, sollte sich einmal bei Single.de umsehen.
Moral: Sich moralisch verhalten bedeutet eine Reihe von Regeln zu befolgen, die in der Regel nicht festgeschrieben sind. Dementsprechend können Vorstellungen von Moral auch von Mensch zu Mensch variieren. Gerade im Bereich des Flirtens und der Liebe gibt es höchst unterschiedliche Moralvorstellungen. Während für den einen in einer Partnerschaft bereits das bloße Flirten mit einer anderen Person als moralisch verwerflich gilt, ist für den anderen selbst ein Seitensprung noch moralisch vertretbar. So sollte man sich schon zu Beginn einer Beziehung über die Vorstellungen von Moral, also den Regeln, die innerhalb der Partnerschaft gelten, austauschen und einigen.
Liebeslexikon: “N” wie Nein
Nein: Also mal wirklich, Männer: Natürlich ist das weibliche Geschlecht nicht immer auf Anhieb zu verstehen und manchmal ist mit dem, was Frauen sagen, nicht immer das gemeint, was auf Anhieb offensichtlich scheint. Aber bei einem einfachen Begriff wie “Nein” gibt es keinen Platz für Interpretation oder Deutung. Also Korb einstecken und weitersuchen: Der nächste (erfolgreiche) Flirt kommt bestimmt.
Natürlichkeit: Das A und O nicht nur beim Flirten, sondern auch in ganz gewöhnlichen Alltagssituationen, ist Natürlichkeit. Damit sind jetzt nicht unbedingt Äußerlichkeiten wie beispielsweise der Verzicht auf Make-up oder unfrisierte Haare gemeint, sondern viel mehr sich so zu geben wie man eigentlich ist. Niemand kann jemand anderen von sich überzeugen, wenn er oder sie eine Rolle spielt und nicht authentisch ist. Also Schluss mit gekünsteltem Lachen, falscher Verruchtheit oder gespieltem Ernst. Zeigt und gebt euch so wie ihr wirklich seid, damit habt ihr auch in Sachen Liebe definitiv die besten Karten.
Neugier: Ausgangspunkt für einen Flirt, eine Beziehung und auch für die ganz große Liebe ist die Neugier, das Interesse, an seinem Partner. Wer neugierig ist und dies auch zeigt durch beispielsweise intensiven Augenkontakt und gezieltes Nachfragen, wird es auch in einem Flirt leichter haben, da die Bekundung von Interesse dem Gegenüber Sicherheit vermittelt und zum Erzählen anregt. Ohne Neugier auf den anderen ist dringend zu überlegen, ob man sich tatsächlich den Richtigen ausgesucht hat.
Liebeslexikon: “O” wie One-Night-Stand
One-Night-Stand: Aus einem heißen Flirt muss nicht zwangsläufig immer eine Beziehung entstehen. Für viele stellt auch das Vergnügen für eine Nacht eine verlockende Alternative dar. Bei einem One-Night-Stand geht es, wie der Name schon sagt, nur um eine einzige gemeinsam Nacht, die für gewöhnlich mit Sex verbracht wird. Wichtig bei einem One-Night-Stand ist, dass beide genau wissen, worauf sie sich einlassen. Sofern tiefergehende Gefühle im Spiel sind, sollte man tunlichst die Finger von dieser Form der Zweisamkeit lassen.
Online-Flirt: Durch das Internet haben sich auch auf dem Gebiet des Flirtens neue Möglichkeiten aufgetan. In Chats oder bei Single-Communites, wie zum Beispiel Single.de, fällt die erste Kontaktaufnahme in Form von einem Text oder eine Nachricht vielen Leuten wesentlich leichter als das direkte Ansprechen auf der Straße oder in einer Bar. Natürlich ist auch hier eine gewisse Vorsicht geboten. Die scheinbare Annonymität im Internet ist zwar auf der einen Seite ein Segen, kann aber auf der anderen Seite auch zu bösen Überraschungen führen.
Ohr: Das Ohr ist natürlich in erster Linie für die akustische Wahrnehmung zuständig. Zuhören ist ein wichtiger Aspekt sowohl bei einem Flirt als auch in einer Beziehung. Doch wer das Ohr auf seine Funktion als Wahrnehmungsorgan reduziert, verspielt einen interessanten sexuellen Aspekt. Viele Menschen sind empfindsam an den Ohren und werden durch sanftes Knabbern oder auch Streicheln stimuliert. Ausprobieren!
Liebeslexikon: “P” wie Pille
Pille: Verhütung ist sowohl in einer Partnerschaft als auch im Singleleben ernst zu nehmen. Um sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen, sollten zum Beispiel bei einem One-Night-Stand in jedem Fall Kondome verwendet werden. Um sich zusätzlich vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen, ist für Frauen die Einnahme der Anti-Baby-Pille eine mögliche Option. Zwar ist auch sie nicht zu Hundertprozent sicher, kann aber, wenn beim Liebesspiel beispielsweise das Kondom reißt, größere Sicherheit bieten. Fragen rund um die richtige Einnahme, mögliche Nebenwirkungen und die richtige Pille, sollten in jedem Fall mit dem Frauenarzt geklärt werden.
Platonische Liebe: Nicht jeder Flirt muss in einer innigen Beziehung enden. Wenn zwei Menschen sich kennen und lieben lernen, ohne dabei aber körperlich voneinander angezogen zu werden, spricht man von Platonischer Liebe. So bietet Flirten nicht nur die Möglichkeit einen Partner, sondern auch einen Freund/eine Freundin fürs Leben zu finden.
Parfum: Zu der Grundausrüstung eines Singles (und auch eines gebundenen Menschen) gehört auch in jedem Fall ein zum Typ passendes Parfum. Denn neben optischen und akustischen Reizen ist auch der Geruch ein entscheidender Aspekt in der Liebe. Parfum kann – sofern die Duftnote dem Geschmack des Gegenüber entspricht – erotisierend wirken. Vorsichtig sollte man allerdings bei der Dosierung sein, denn penetranter “Parfumgestank” wird von den wenigsten als attraktiv empfunden.
Liebeslexikon: “Q” wie Quickie
Qualität: Auch beim Flirten geht Qualität ganz klar vor Quantität! Ihr wollt eurem Date zur ersten Verabredung eine kleine Freude machen? Blumen? Gute Idee, aber überfordert euren Gegenüber nicht direkt zu Beginn mit einem großen, kostspieligen Strauß! Die Geste zählt und dabei ist das Verschenken einer einzelnen Blumen in den meisten Fällen mehr wert, als gleich zu Beginn aus dem Vollen zu schöpfen. Ähnlich verhält es sich mit Komplimenten: Lieber ein ernstgemeintes und kreatives als einen ganzen Strauß an Standardkomplimenten!
Quickie: Nicht immer steht für die schönste Nebensache der Welt ausreichend Zeit zur Verfügung, was nicht gleichzeitig bedeuten muss, dass keine Lust darauf vorhanden ist. In solchen Situationen ist ein Quickie angebracht, also der schnelle Sex für Zwischendurch. Das kann manchmal auch ganz aufregend sein, passt aber immer auf, dass die schnelle Nummer nicht zur Regel wird, denn damit wird weder Mann noch Frau auf Dauer glücklich!
Liebeslexikon: “R” wie Rosen
Romantik: Romantik ist in erster Linie eins: Eine Frage des Geschmacks! Während es für den einen nichts Romantischeres gibt als ein Abendessen bei Kerzenschein gibt, ist dasselbe Ereignis für den anderen absolut kitschig und abgegriffen und deswegen total unromantisch. Also seid vorsichtig, inwieweit ihr beim Dating oder auch in einer Beziehung auf Romantik setzt: Es ist immer wichtig zuvor herauszufinden, was der Gegenüber unter Romantik versteht und inwieweit romantische Erlebnisse tiefe Gefühle oder eher den Würgreflex wecken.
Rosen: Rosen gelten als die Blumen der Liebe. Besonders rote Rosen werden gerne im romantischen Kontext verschenkt. Ihre Farbe symbolisiert Liebe und Leidenschaft, während ihre Dornen Schmerzen versinnbildlichen, die mit jeder emotionalen Bindung einhergehen können. Natürlich sind Blumen nach wie vor ein angemessenes Geschenk um die Liebste zu betören. Jedoch sollte der Rahmen, in dem Rosen verschenkt werden stimmen. Beim fliegenden Händler in der Disco gekaufte Blumen beispielsweise sind nicht unbedingt stilvoll.
Reden: DIE wichtigste Grundlage für eine Beziehung und auch beim Dating ist der Faktor Reden absolut nicht zu vernachlässigen. Wichtig ist nicht nur, dass man die gleiche Sprache spricht, sondern vor allem, dass man an ähnlichen Themen interessiert ist und somit eine Grundlage für eine angenehme Unterhaltung vorhanden ist. Versucht nicht – so sehr euch euer Gegenüber optisch auch gefallen mag – etwas zu erzwingen. Die Voraussetzungen sollten schon stimmen, damit aus einem Date, ein zweites und mehr werden kann.
Liebeslexikon: “S” wie Seitensprung
Seitensprung: Als Trennungsgrund Nummer 1 ist der Seitensprung in den meisten Fällen der Anfang des Endes einer Beziehung. Sex mit einem anderen Menschen, obwohl man in einer Partnerschaft ist, verletzt den Stolz, die Gefühle und das Ego und ist deswegen für die meisten unverzeihlich. Natürlich gibt es Phasen in einer Beziehung, in denen der Spaß im Bett zu kurz kommt – in solchen Situationen ist es aber dennoch besser darüber zu reden und eine gemeinsame Lösung zu finden. Denkt immer daran: Fehler machen kann jeder, aber nicht jeder kann verzeihen.
Selbstbewusstsein: Kaum etwas ist beim Flirten wichtiger als ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein! Alleine um den Traummann oder die Traumfrau anzusprechen bedarf es einer ordentlichen Portion Mut und Vertrauen in die eigene Person. Zwar gibt es auch Frauen, die Männer lieben, die schüchtern sind, aber auch in diesen Fällen ist ein gutes Selbstbewusstsein unabdingbar, denn wie soll jemand Liebe bekommen und schenken, der sich selbst nicht liebt?
Small-Talk: Ebenso wie Wasser bei Hitze Zeit braucht, um zu kochen, brauchen zwei Personen in einem Flirt oftmals Zeit, um warm miteinander zu werden. Kaum jemand wird ein Gespräch direkt mit der eigenen Lebensgeschichte und intimen Details beginnen, stattdessen ist die Warmlaufphase eines Flirts geprägt durch Small-Talk. Erlaubt ist, was Spaß macht und den Gegenüber nicht langweilt. Also ist auch hier Fingerspitzengefühl gefragt und eine gute Beobachtungsgabe, um schnell herauszufinden, welche Themen angemessen sind und welche nicht.
Liebeslexikon: “T” wie Tanzen
Tanzen: Eine nicht zu unterschätzende Komponente beim Flirten ist das Tanzen. Die Tanzfläche bietet eine gute Möglichkeit ganz unkompliziert einen potentiellen Flirt kennenzulernen und sich zunächst ohne Worte miteinander vertraut zu machen. Dabei gilt natürlich auch wieder, darauf zu achten, was dem Gegenüber gefällt und was nicht. So ist beispielsweise extrem enger Körperkontakt gleich zu Beginn oder gar das Anfassen von Po, Schritt oder Brust absolut tabu und mit Sicherheit nicht erfolgversprechend.
Tränen: Ebenso wie Lachen, Spaß haben und glücklich sein, sind Tränen auch in einer Beziehung keine Seltenheit. Nicht immer kann alles so funktionieren, dass beide Partner nur glücklich sind, denn immerhin sind an einer Beziehung ja auch immer zwei selbst denkende Personen beteiligt. Dennoch sollte man Warnsignale – wie wenn Traurigkeit und Frustration überwiegen – nicht ignorieren und sich ernsthaft Gedanken machen, was denn eigentlich schief läuft und warum.
Liebeslexikon: “U” wie Unterwäsche
Urlaub: Es muss ja nicht immer zu Hause sein! Auch auf Reisen, beim Feiern auf Mallorca oder dem “Kultururlaub” in den USA, besteht die Möglichkeit für einen heißen Urlaubsflirt. Ob in Clubs, am Strand oder vielleicht auch mal im Museum – die Möglichkeiten sind zahlreich für eine lockere Bekanntschaft: Der Vorteil: Wenn’s nicht klappt und das eigene Interesse eher in Richtung kurzzeitige Liebelei geht, besteht in der Regel nicht die Gefahr sich danach noch einmal zufällig über den Weg zu laufen. Der Nachteil: Wenn sich der Flirt als die große Liebe herausstellt, ist für gewöhnlich eine Fernbeziehung angesagt – nicht jedermanns Sache.
Unterwäsche: Sofern man dem Flirten nicht abgeneigt ist, sollte man als Single auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, denn man weiß ja nie, wo sich die nächste vielversprechende Bekanntschaft versteckt! Hohe Priorität hat neben freundlicher Offenheit und einem gepflegten Äußerem, die Auswahl der passenden Unterwäsche. Es müssen ja nicht immer die Spitzenhöschen oder eng anliegende Boxershorts sein, die den Po zur Geltung bringen – Aber bitte auch nicht die bequemen Liebestöter, löchrige oder, noch schlimmer, schmutzige Slips. Denn dann ist – sofern es soweit überhaupt kommt – ganz schnell Schluss mit der schönen Bekanntschaft, die mit der richtigen Vorbereitung soviel besser hätte enden können.
Liebeslexikon: “V” wie Verliebt sein
Verliebt sein: Wer kennt es nicht das Gefühl? Die ersten Treffen sind wunderschön verlaufen, die Chemie stimmt und auch das Aussehen des Gegenübers ist außerordentlich anziehend – kurz man hat sich verliebt. In manchen Fällen entsteht das Gefühl direkt auf den ersten Blick, in anderen Fällen erst nach einer gewissen Zeit, wichtig für eine funktionierende Beziehung ist allerdings nur, DASS es entsteht. Natürlich neigen wir dazu uns in dem Gefühl fallen zu lassen und die volle Aufmerksamkeit auf die oder den Angebetete(n) zu richten, dabei sollte aber nie vergessen werden das eigene Leben im Blick zu behalten! Denn ist die Verliebtheit oder gar die Liebe dann vorbei, kann der Fall tief und der Aufprall in der Realität besonders hart sein. Also gilt: Verliebt sein ist schön, aber denkt immer daran euch selbst und euer Leben nicht aus den Augen zu verlieren!
Vermissen: Ein typisches Anzeichen der Liebe oder des Verliebtseins ist es, den Partner oder die Bekanntschaft zu vermissen, wenn man sich längere Zeit nicht gesehen hat. Der Zeitraum, in dem man seine(n) Liebste(n) nicht gesehen hat und dann anfängt zu vermissen, ist von Partnerschaft zu Partnerschaft unterschiedlich. So können manche Paare nicht einmal wenige Tage ohne einander sein, während es anderen dagegen leicht fällt, sich auch einen oder mehrere Monate lang nicht zu sehen. Wichtigster Faktor dabei ist neben der Qualität der Beziehung auch die Größe des gegenseitigen Vertrauens.
Liebeslexikon: “W” wie Wingman
Wingman: Beim Flirten ist ab und an etwas Rückendeckung nicht verkehrt, gerade wenn das Objekt der Begierde nicht alleine, sondern mit einem Freund oder Freundin oder gar in der Gruppe auftritt. An dieser Stelle kommt der sogenannte “Wingman” ins Spiel, der dem Flirtenden Rückendeckung gibt, und so zum Beispiel die Begleitung des ersehnten Flirts in ein Gespräch verwickelt, um damit dem Flirtenden die Bahn frei zu machen. In der US-amerikanischen Serie “How I Met Your Mother” wurde diese Bezeichnung jüngst häufiger erwähnt – immer dann, wenn einer der Protagonisten Hilfestellung beim Ansprechen einer Frau benötigte.
Wochenendbeziehung: Wenn zwei Liebende Pech haben und nicht in der gleichen Stadt wohnen und somit eine große Distanz überwinden müssen, um sich zu sehen, ist das Resultat meist eine Wochenendbeziehung. Da beide Partner in der Regel berufstätig sind, ergibt sich die Möglichkeit sich zu sehen nur am freien Wochenende. Harmonie und Vertrauen sind wichtige Faktoren für den Erfolg einer Wochenendbeziehung: Ohne Harmonie ist die wenige Zeit, die zur Verfügung steht, einfach nicht ausreichend und ohne Vertrauen ist es nicht zu ertragen, den anderen nur am Wochenende zu Gesicht zu bekommen.
Liebeslexikon: “X” wie Xanthippe
Xanthippe: Im ursprünglichen Sinne ist Xanthippe der Name der Ehefrau des griechischen Philosophen Sokrates. Aufgrund ihrer Streiteslust ist sie in der europäischen Literatur, wie auch im sprichwörtlichen Gebrauch, zum Inbegriff der zänkischen Frau geworden. Dementsprechend sollte man als Single vermeiden, sich mit einer Xanthippe einzulassen. Wer hat schon Spaß an dauerhaften Streitereien und Übellaunigkeit bei seiner Partnerin? Ein Rezept, die Xanthippe auf den ersten Blick zu erkennen, gibt es allerdings bislang nicht. Das Verhalten beobachten und seinen Gegenüber kennenzulernen stellt wohl die beste Medizin dar.
Liebeslexikon: “Y” wie Y-Chromosom
Y-Chromosom: Schon erstaunlich, dass die Entscheidung ob als Mann oder Frau geboren zu werden gerade einmal von einem Chromosom bestimmt wird. Während Frauen zwei gleiche Chromosomen, nämlich die X-Chromosomen, besitzen, haben Männern sowohl ein X- als auch ein Y-Chromosom. Leider ist dieser kleine, genetische Unterschied nicht auch im alltäglichen Leben so gering. Denn Männer und Frauen sind doch – was Kommunikation, Gefühle und Umgang mit selbigen angeht – sehr verschieden, was den allgemeinen Umgang schwieriger, aber dadurch natürlich auch um einiges interessanter macht.
Liebeslexikon: “Z” wie Zungenkuss
Zweifel: Zweifel spielen in einem Flirt oftmals eine entscheidende Rolle. Denn wer von vornherein an seiner eigenen Person und dem Interesse des Gegenübers Zweifel hegt, wird in der Regel nicht die Initiative ergreifen und so eine oftmals vielversprechende Gelegenheit vergehen lassen. Die beste Medizin gegen Zweifel stellt das Überprüfen selbiger dar. Du bist dir nicht sicher, ob die hübsche Blondine am Tresen Interesse an dir hat? Frag sie einfach und du wirst feststellen, ob deine Zweifel begründet waren oder nicht! Keine Angst vor Rückschlägen: Lieber ein klares “Nein” als im Nachhinein lange über die verstrichene Chance zu grübeln.
Zungenkuss: Wie viel Zunge ist beim Küssen eigentlich erlaubt? Eine Frage, die sich jeder sicherlich schon einmal gestellt hat. Eine allgemeingültige Antwort gibt es darauf allerdings nicht, denn Geschmäcker sind schließlich unterschiedlich. Ganz grundsätzlich lässt sich festhalten, dass gerade beim ersten Kuss etwas Vorsicht und Zurückhaltung die wohl besten Verbündeten sind. Kaum jemand freut sich über die Zunge des anderen, die sich unaufhaltsam in Richtung Mandeln schiebt. Und auch das unheilvolle Knirschen aufeinander prallender Zähne bei unbeholfenen Kussattacken wirken nicht gerade erotisierend. Also: Langsam und vorsichtig beginnen, herausfinden, was dem Partner gefallen könnte und dann steigern – als Grundrezept für den “erfolgreichen” Zungenkuss.